Mit dem Begriff „Smart Factory“ wird zusammenfassend ein Cyber-Physisches-System beschrieben, in dem sich Fertigungsanlagen und Logistiksysteme selbst organisieren und mit dem zu erstellenden Werkstück oder Produkt interagieren. Also eine Produktionsumgebung, die sich auf die Anforderungen einer Bestellung selbst einstellt und diese bis zum Auftragsabschluss ohne menschliche Eingriffe ausführt.

Wenn sich ein gewachsenes Unternehmen, das bereits eine laufende Produktion hat, entscheidet sich in diese Richtung zu entwickeln, dann braucht es eine Strategie.

Bei Projekten in diesem Segment kann es durch die unterschiedlichen Themenbereiche sehr schnell zu einer hohen Komplexität kommen. Man verliert schnell den Überblick und damit auch das Ziel aus den Augen. Daher gilt es wie immer in solchen Situationen, das große Ganze in kleinere Teile zu zerlegen. Damit kommen wir zum „smarten Prozess“.

Die große Menge an Herausforderungen, die eine Entwicklung zur Smart Factory mit sich bringt, wird also durch den Fokus auf einen einzelnen Prozess stark reduziert. Es folgt daraus, dass die Prozessevaluierung, die technische Umsetzung und anschließende Analyse inklusive ROI Ermittlung geringere personelle, technische und externe Ressourcen erfordert und gleichzeitig zu einer Wissensbasis führt, aus der man für die weiteren Umstellungen schöpfen kann. Mit nur einem smarten Prozess zu beginnen ist also in vielerlei Hinsicht von Vorteil.

Ein guter Anfang, um mit dem ersten Umstellungsprozess zu starten, ist sich die Frage zu stellen „Was habe ich bereits und was kann ich daraus schon machen?“. Dabei steht aber immer die Integration in das Gesamtkonzept im Vordergrund. Das bedeutet, dass die Kommunikation und Interaktion mit den umgebenden Prozessschritten und dem Produkt/Werkstück selbst offen gehalten werden muss. Denn nur durch eine Struktur von untereinander kommunizierenden Maschinen sog. „Social-Machines“ besteht die Möglichkeit, die Flexibilität für eine Gesamtprozessoptimierung aufrecht zu erhalten.

Durch den kontinuierlichen Ausbau der smarten Prozesse mit überschaubaren Ressourcen und kalkulierbaren Kosten lässt sich daher ein kosteneffizienter und risikoarmer Weg zu einer teilweise oder kompletten Smart Factory beschreiten.

Wenn Sie auch Ihre Prozesse smarter machen wollen, dann melden Sie sich bei uns.

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